Generelle Infos

Der Raum “Kaleidoskop” wird organisiert von: Verein zur Förderung und Erhaltung von kultureller Kommunikation und Partizipation

(english below: further information akaContinue reading ‘Generelle Infos’)

Bezüglich Barrierefreiheit: Der erste Raum ist mit Rollstuhl zugänglich, allerdings über eine Kante (ca 5 – 7 cm hoch und sehr unregelmäßig). Die WCs sind nicht rollstuhlgerecht. Die hinteren Räume sind nur über jeweils drei Stufen zugänglich.

Vegan/Vegetarisch: Der Raum versteht sich als vegan-(dumpster)vegetarischer Raum, daher möchten wir nicht das Fleisch in den Raum genommen wird!

Rauchen? Das Kaleido ist ab jetzt immer rauchfrei, auch für externe Veranstaltungen.

Schutzgeld Kaleidoskop: Das wär ja schon die halbe Miete

Veranstaltungen sind immer willkommen:

Wenn dir das Kaleidoskop (auch die Grundsätze!) zusagt und du irgendeine Idee oder einen Plan für eine Veranstaltung hast meld dich einfach.
Wir freuen uns über alle tollen Veranstaltungen und Projekte für die wir Räumlichkeiten und Ressourcen zur Verfügung stellen können.

Alle Termine sind Vereinsveranstaltungen und nur für Mitglieder zugänglich. (Tages-)Mitgliedschaften sind vor Ort lösbar. Kommt einfach vorbei!

 

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Liebig 34 Verteidigen!

+++english and other languages in the link+++

Senat und Padovicz wollen Liebig34 räumen lassen

Wie die meisten sicher schon wissen, ist Ende des Jahres 2018 der Pachtvertrag der Liebig 34 mit dem Immobilienspekulanten Padovicz, dem in Berlin mehr als 2.000 Objekte gehören, ausgelaufen. Seitdem leben wir ohne Vertrag aber nach wie vor glücklich und zufrieden in der Liebig34, lieben unser Haus wie eh und je und sind zu allen Schandtaten bereit es mit euch verteidigen. Padovicz und der Senat werden uns hier nicht rauskriegen, denn das ist unser Haus!
Heute wollen wir euch über unsere aktuelle Situation inormieren.

Was bisher geschah:

Vor knapp einem Jahr, im April 2018, adressierten wir einen Brief an unseren Hauseigentümer GijoraPadovicz, in dem wir unser Interesse mitteilten, auch nach 2018 „legal“ in unserem Haus bleiben zu wollen. Eine Reaktion blieb aus. Im Sommer lud uns Baustadtrat Florian Schmidt zu einem Gespräch ein. Nach langen hausinternen Diskussionen lehnten wir dies als Liebig34 Kollektiv ab. Zu wenigwas wir uns davon erhofften, zu viel was wir von unseren Überzeugungen hätten ablegen müssen. Dennoch war die Neugier, das Interesse an Informationsgewinnung trotz aller Bedenken und diebestehende Hoffnung bei Menschen nicht zu verleugnen, sodass sich interessierte Einzelpersonen aus der Liebig34 in Absprache mit dem Kollektiv mit Florian Schmidt trafen. Hierbei bot jener uns an, ein Treffen mit Padovicz zu organisieren, wozu wir als Kollektiv zähneknirschend zustimmten, um Informationen von ihm selbst zu erhalten.
Im September demonstrierten Tausende für den Erhalt der Liebig34 und gegenGentrifizierung. Zeitgleich wurde eine Wohnung im Weidenweg 63, einem seit Jahren leer stehenden Padovicz Haus in unmittelbarer Nachbarschaft, besetzt.Im gleichen Zeitraum wurde ein erstes Treffen mit Gijora Padovicz von ihm abgesagt, aber im Oktober 2018 nachgeholt. Padovicz betonte bei diesem Treffen, dass er froh sei,wenn er uns los sei und uns räumen lassen möchte. Weiterhin warf er uns vor, eine Hetzkampagne gegen ihn zu führen. Ergebnislos beendeten wir das Gespräch.Im November reichte der Anwalt von Padovicz, Ferdinand Wrobel (welcher laut der Kanzleihomepage „insbesondere Vermieter,Grundstückseigentümer und Hausverwaltungen vertritt“ aus der Kanzlei LASCAR am Kurfürstendamm) bei Gericht die Räumungsklage ein.

Aktuelles:

Der Bezirk, in Persona Florian Schmidt, versucht seitdem das offensichtliche Risiko der Eskalation zu minimieren und die Situation zu befrieden. Laut ihm wolle man die Situation im Friedrichshainer Nordkiez nicht eskalieren lassen und bemühe sich im stillen Kämmerchen -ohne uns als Kollektiv einzubeziehen- mit Padovicz auf eine Einigung hin zu arbeiten, die ihn und uns zufriedenstellt. Dazu sollten wir natürlich die Füße still halten. Im Dezember wurde uns mitgeteilt, es gäbe Bemühungen bis Ende Februar ein Ersatzgrundstück für Padovicz im Austausch für die Liebigstraße 34 zu finden, sodass das Liebig34 Kollektiv bleiben könnte. Dem wurde vermutlich nie nachgegangen. Stattdessen diskutiert der Senat bereits heimlich darüber, wie wir schnellstmöglichst geräumt werden können, um negative Imageauswikungen für die kommenden Wahlen zu vermeiden. Politik und Eigentümer wollen uns räumen lassen und auf juristischer Ebene liegt die Klage bei Gericht vor. Diese wird vermutlich innerhalb der nächsten Monate verhandelt und entschieden werden. Wir sind nicht mit dem Status quo, mit Hierarchien, den sogenannten „Rechtsstaat“ und staatlicher Kontrolle einverstanden. Daher werden wir uns nicht mit einer „rechtlichen“ oder „politischen“ Entscheidung zufrieden stellen lassen! Wir sind wütend darüber, dass Wohnraum als Ware gehandelt wird unddass mit ihm spekuliert wird, darüber, dass Menschen in die Vereinzelung gezwungen werden, darüber, dass wir mehr Lohnarbeiten sollen, um uns überhaupt noch ein Dach über dem Kopf leisten zu können, darüber, dass die, die über das Kapital verfügen so auch über das Leben anderer verfügen können und darin auch noch vom Staat geschützt und bestärkt werden. Wir wollen nicht nur unseren eigenen Arsch retten während die Stadt, die wir lieben, ausverkauft wird, gegen den Willen der Menschen, die darin leben, sie gestalten und welche flächendeckend unter Gentrifizierung und Verdrängung leiden.
Geisel, Schmidt und Padovicz sitzen an einem Tisch. Nicht mit dabei sind die dirty Queerfeminist*innen, um deren Haus es geht. Ein Eigentümer, dem die halbe Stadt gehört und zwei Politiker, drei hochrangige cis-Typen, die über die Zukunft eines queer-feministischen Hauses verhandeln, als würde es ihnen gehören und nicht uns, den Menschen, die darin wohnen und die es nutzen. Doch wir werden bleiben und kämpfen, egal wie deren Machtspiele verlaufen.Denn die Frage wie viele cis-Typen es braucht, um über die Zukunft eines queer-feministischen Hausprojekts zu entscheiden ist schnell beantwortet: keinen einzigen!

Was wir wollen:

Wir fordern, dass Padovicz uns Bewohner*innen das Haus unentgeltlich überlässt. In den letzten zehn Jahren haben wir mehr als genug für das Haus bezahlt, es instand gehalten und alles in ihm und um es herum organisiert. Padovicz hat 2008 den Bewohner*innen der Liebig34 das Haus weggekauft und lediglich einen Pachtvertrag ausgegeben, um -vermutlich wissentlich- Mietrecht für Wohnraum zu unterwandern. Inzwischen hat das Objekt durch die Aufwertung des Kiezes deutlich an Wert gewonnen. Wie praktisch für ihn, der doch in den letzten zehn Jahren keinen Cent investiert und keinen Finger krumm gemacht hat. Für Padovicz ist unser Haus nur eine weitere möglicherweise gewinnbringende Immobilie. Für uns ist es ein Schutzraum gegen die Zumutungen des Patriarchats und des Kapitalismus. Ein Ort an dem wir versuchen Alternativen zu diesen Herrschaftsformen zu leben jenseits des cis-sexistischen Alltags und des Normalzustands von Ausbeutung und Hierarchie. Ein Ort an dem unser Herz hängt. Ein Ort des Widerstands.

Wir fordern die Enteignung aller Immobilienspekulant*innen! Wir fordern die Übertragung des Hauses Liebigstraße 34 an die Bewohner*innen!
Wir fordern den Erhalt aller bedrohten Objekte, denn es kann nur eine gemeinsame Lösung geben!
Wir fordern wir die Abschaffung der sogenannten Berliner Linie!

Wir Bleiben Alle. Gegen Patriarchat, Eigentum und Ausbeutung.
Für eine befreite, solidarische Gesellschaft! Das Kollektiv der Liebig34

Zur aktuellen Situation bei uns im Kaleido

Über uns ist ein neuer  Mieter eingezogen, der uns zugesichert hat, jedes Mal die Polizei zu rufen, sollte er sich durch uns gestört fühlen (mit anderen Worten bei nahezu jedem Event jeglicher Art).
Wir haben versucht mit ihm in einem Dialog zu treten, ihm angeboten noch
weiterführende Schallschutzmaßnahmen (neben denen, die längst bestehen)
einzuleiten, aber er möchte mit uns nichts zu tun haben. Er spricht
weiterhin nahezu ausschließlich mit der Polizei oder über die
Hausverwaltung mit uns. Dementsprechend ist eine normale Organisation
von Veranstaltungen bei uns derzeit unmöglich. Wir haben derzeit also
ALLE unsere Events abgesagt die irgendwie “Lärm” verursachen könnten.
Haupsächlich haben wir uns dafür entschieden, weil die Hausverwaltung
uns folgendes kommuniziet hat: “Sollte die Lärmbelästigung nicht
umgehend eingestellt werden, erklären wir bereits jetzt im Namen des
Bestandgebers die Auflösung des Mietvertrages gemäß §1118 ABGB. In
diesem Fall sind wir bereits jetzt beauftragt, die Räumungsklage bei
Gericht einzubringen”.
Wie ihr euch vermutlich vorstellen könnt ist das alles auf mehreren
Ebenen extrem belastend und zach. Nicht zuletzt deshalb, weil so auch
keine Kohle mehr rein kommt um die laufenden Kosten (Miete, Strom,
Internet…) zu decken.
Außerdem basteln wir gerade daran den Raum so schalldicht wie möglch zu
bekommen (was auch nochmal sau viel Kohle kostet und andere Ressourcen
frisst).

Einerseits komunizieren wir das um Informationen zu über die Lage vom
Kaleidoskop zu teilen. Andererseits freuen wir uns sehr über
Unterstützung jeglicher Art. (eine Person aus dem Kollektiv hat
versprochen Kuchen zu backen für Menschen die uns unterstützen 😉 ) Hier
eine unvollständige Liste mit Zeux wie Unterstützung aussehen könnt.

Wir freuen uns über:

-Soli-events und oder die Möglichkeit in anderen Räumen selber
welche zu veranstalten
– Spenden für die Miete und Baumaßnahmen
-Leute die sich mit Mietrechtszeug auskennenm, uns beraten bei
Behördenberatung mitkommen…
-Unterstützung bei der Schalldämmung
-alle Leute die sich irgendwie einbringen

Wenn du gerne hlefen magst, aber dir unsicher bist wie, kontaktiere uns
gerne. Oder komm vorbei beim offennen Koordinationstreffen

Solidarität mit den Kölner Autonomen (Wohn)räumen:

Das Autonome Zentrum soll durch Rollrasen ersetzt werden, die Wagenplätze sind von Bebauung bedroht – das sind für uns zwei Seiten derselben Medaille. Hier sollen soziokulturelle Freiräume zugunsten wirtschaftlicher Interessen aus Köln verdrängt werden. Die Stadt hat sich lange genug aus der Verantwortung gezogen. Deshalb wurde das Stadthaus Deutz (Köln) besetzt.

Hier der Artikel dazu vom AZ Köln

Stadthaus Deutz besetzt

Die Stimmung war gut: Aktivist*innen dekorierten die Eingangshalle des Stadthauses mit Transparenten.

Am Donnerstag um 13 Uhr besetzten Sympathisant*innen des Wagenplatzes und des Autonomen Zentrums das Stadthaus Deutz. Mit Sofas, Teppichen, Schlafsäcken und Zelten sowie einer mobilen Suppenküche und Soundanlage ließen sich 120 Personen in der Eingangshalle nieder. Kletteraktivist*innen seilten sich an der Gebäudefront ab und entrollten ein zehn Meter langes Transparent mit der Aufschrift „Wagenplätze und AZ bleiben“. Dazu hängten mehrere Menschen auf der Dachterrasse weitere Transparente auf und ließen bunten Rauch aufsteigen. Im Büro von Detlef Fritz, dem Leiter des Liegenschaftsamtes, und Markus Greitemann, dem Baudezernenten der Stadt Köln, verteilten Aktivist*innen Konfetti, Luftschlangen und Flyer.

Eine davon ist Luisa Richter vom Wagenplatz „Wem gehört die Welt“. Sie erklärt: „Wir haben das Gebäude besetzt, weil wir es satthaben, nicht zu wissen, wie es mit unserem Wagenplatz weiter geht. Wenn wir dort vertrieben werden, haben wir kein Zuhause mehr. Wir werden uns aber nicht einfach in Luft auflösen. Damit die Stadt das endlich begreift, schlagen wir unsere Zelte hier auf – wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Derweil spielten die Anwesenden in der Eingangshalle friedlich Tischtennis und Gesellschaftsspiele, hielten Ansprachen über Megaphon. Sie erklärten sich solidarisch mit den Aktivist*innen in den Büros, an der Fassade und auf dem Dach. Sabrina Purple, eine Nutzerin des Autonomen Zentrums, macht deutlich: „Wir fordern, dass alle Kölner Wagenplätze und das Autonome Zentrum genau da bleiben, wo sie sind. Das Autonome Zentrum soll durch Rollrasen ersetzt werden, die Wagenplätze sind von Bebauung bedroht – das sind für uns zwei Seiten derselben Medaille. Hier sollen soziokulturelle Freiräume zugunsten wirtschaftlicher Interessen aus Köln verdrängt werden.“ Die Stadt habe sich lange genug aus der Verantwortung gezogen. Heute würden die Aktivist*innen bleiben, bis sie ihre Forderungen erfüllt sehen.

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses rabAZ

Köln, 31.01.2019

PM: Stadthaus Deutz besetzt

Prag: Klinika soll geräumt werden

praha social center klinika

Prag: Wir müssen die Klinika verteidigen, die am 10. Januar geräumt werden soll!
Appell an diejenigen, die dem Schicksal dieses Ortes nicht gleichgültig gegenüberstehen. Solidarität mit der Klinika!

Trotz der vielversprechenden Verhandlungen mit der SŽDC (Eisenbahnverwaltung) über die Zukunft der Klinika, hat die Polizei die Räumung des Sozialen Zentrums beschlossen. Im Herbst, als die neue Direktion der SŽDC mit der Aufnahme von Verhandlungen begann,  begrüssten wir diese Initiative und trafen uns in besonderer Weise, um das Sozialzentrum zu erhalten und die Zukunft des Hauses zur gegenseitigen Zufriedenheit zu gestalten. Dennoch hat der Staat beschlossen, uns mit Gewalt rauszuwerfen. Die Räumung der Klinika macht aufgrund der laufenden Verhandlungen keinen Sinn, die SŽDC will das Gebäude nicht einmal abreißen. Die Vertreibung würde nur zu einem weiteren leeren und verfallenen Haus führen.

Wir schließen die Möglichkeit weiterer Verhandlungen nicht aus, aber wir wollen nicht tolerieren, dass der Staat versucht, die Situation durch Gewalt und Gewaltanwendung zu lösen. Die Entscheidung des Gerichts verpflichtet die SŽDC nämlich nicht zur Durchführung der Räumung. Dies ist eine politische Entscheidung, die offensichtlich unter dem Druck der Polizei getroffen wurde. Die Räumung findet am 10. Januar 2019 statt. Deshalb rufen wir für diesen Morgen zu einem Solidaritätsfrühstück auf, eine Protestkundgebung in der Klinika. Wir werden die Klinika wie bisher gegen die Räumung verteidigen.

Klinika
Jeseniova 60
Praha 3

klinika [at] 451 [point] cz

https://squ.at/r/3ll
https://451.cz/klinika/

 

Braňme Kliniku před vyklizením!

Na 10.1. svoláváme všechny, kterým není osud domu lhostejný.

Navzdory slibně probíhajícím jednáním o řešení budoucnosti Kliniky se nás SŽDC pod tlakem policie rozhodla vyklidit. Když s námi nové vedení SŽDC na podzim začalo otevřeně jednat, přivítali jsme tuto možnost a přišli jsme společně na konkrétní způsob, jak sociální centrum zachovat a vyřešit budoucnost domu k oboustranné spokojenosti. Přesto se úřad rozhodl nás pomocí exekutora násilím vyklidit. Vyklizení Kliniky nedává smysl, protože se během jednání ukázalo, že SŽDC dům nepotřebuje a dokonce hrozí jeho demolicí. Vyklizením Kliniky by tak vznikl jen další prázdný a chátrající dům.

Nezahazujeme možnost dalšího jednání, ale nechceme se smířit s tím, že se úřad snaží vyřešit situaci násilím a demonstrací síly. Rozhodnutí soudu totiž nenutí SŽDC provést exekuci. Toto rozhodnutí je rozhodnutím politickým, údajně dokonce pod nátlakem policie. Exekuce má proběhnout 10.1.2019 – proto na ráno tohoto dne svoláváme do domu protestní setkání a společnou snídani. Kliniku budeme před vyklizením bránit jako už tolikrát předtím. Vytrvejte v solidaritě s Klinikou!

Detaily upřesníme, sledujte sítě a nároží.

https://klinika.451.cz/2018/12/branme-kliniku/

 

 

Prague (République Tchèque): Nous devons défendre Klinika, expulsable le 10 janvier!

Appel à celles et ceux qui ne sont pas indifférent.e.s au sort de ce lieu.

Malgré les négociations prometteuses en cours sur l’avenir de Klinika avec la SŽDC (l’administration ferroviaire), la police a décidé de l’expulser. A l’automne, lorsque la nouvelle direction de la SŽDC a commencé à ouvrir les négociations, nous avons salué cette initiative et nous nous sommes réunis d’une manière spécifique pour préserver le centre social et pour résoudre l’avenir de la maison à une satisfaction mutuelle. Néanmoins, l’État a décidé de recourir à la violence pour nous mettre à la porte. L’expulsion de Klinika n’a pas de sens à cause des négociations en cours, la SŽDC ne veut même pas démolir le bâtiment. L’expulsion ne ferait que conduire à une autre maison vide et délabrée.

Nous n’excluons pas la possibilité d’autres négociations, mais nous ne voulons pas tolérer le fait que l’État tente de résoudre la situation par la violence et une démonstration de force. En effet, la décision du tribunal n’oblige pas le SŽDC à procéder à une expulsion. Il s’agit d’une décision politique, apparemment prise sous la pression de la police. L’expulsion aura lieu le 10 janvier 2019. C’est pourquoi, tôt ce matin-là, nous appelons à un petit déjeuner de solidarité, un rassemblement de protestation à Klinika. Nous défendrons Klinika d’une expulsion comme auparavant. Montrez votre solidarité à Klinika.

Pour plus de détails, gardez un œil sur votre réseau et sur le coin de la rue.

Klinika
Jeseniova 60
Prague, République Tchèque
klinika [at] 451 [point] cz
https://squ.at/r/3ll
https://451.cz/klinika/
https://fr.squat.net/2018/12/21/prague-nous-devons-defendre-klinika-expulsable-le-10-janvier/#more-40854

L’archive des événements à Klinika: https://radar.squat.net/fr/prague/klinika/archive

Das wär ja schon die halbe Miete

Du wolltest schon immer mal Schutzgeld zahlen? Schutzgeld im Sinne von “Geld zum Schutz eines kleinen linken Veranstaltungsraumes”? Dann werde Unterstützer*in. Richte dir einen Dauerauftrag ein und hilf uns, die Zukunft vom Kaleidoskop zu sichern!

Wer sind wir?

Hallihallo,
Wir sind der anarchistische Freiraum Kaleidoskop.
Bei uns ist es seit 2007 möglich verschiedenste Veranstaltungen und Treffen zu machen ohne dafür bezahlen zu müssen.
Alle die sich mit unseren Grundsätzen identifizieren können sich im Raum aufhalten und Veranstaltungen organisieren ((Tages-)Mitglied wirst du an der Bar). Ihr könnt eure eigenen Getränke mitnehmen oder an der Bar für freie Spende welche bekommen. Konsumzwang gibt es keinen.

Bei uns finden verschiedenste Veranstaltungen statt:

– 2 mal pro Woche ein westafrikanischer Trommelkurs
– regelmäßig eine vegane KüfA (Küche für Alle)
– regelmäßig Akustikkonzerte (z.B. James Bar Bowen, Mona&Hummel, Matt Pless, Lawanda Kawumm, uvm)
– Permakultur-, Fotografie- und andere Workshops
– Mottoparties, Geburtstagsparties und Lazer Rave
– Antifa-Musikant*innenstadl
– Informationsabende
– Spieleabende
…und vieles mehr!

Wir wollen einen Raum schaffen, an dem verschiedenste Leute sich ausleben können und in dem gewisse politische Grundsätze gelten: Diskriminierungsmuster wie Rassismus, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit haben hier keinen Platz und es wird aktiv gegen sie gearbeitet – sowohl im Raum als auch im eigenen Kopf.

Ehrenamtlich mitorganisieren kann jede*r, Geld bekommt dabei niemand.

Wir finanzieren monatlich:
– Miete (derzeit 535€)
– Strom (derzeit 50€)
– Internet (24€)
– Bürokratie
– Erhaltung und Raumgestaltung
ausschließlich über freiwillige Spenden.
Das sind derzeit 609€ Fixkosten pro Monat + unregelmäßig anfallende weitere Kosten.

Was ist das Problem dabei?

Dadurch dass wir uns ausschließlich über Spenden finanzieren und die meisten Spenden für Getränke reinkommen hat es sich mit der Zeit ergeben dass wir uns hauptsächlich darüber finanzieren, dass größere Parties bei uns stattfinden.

Das wollen wir ändern!

Zum einen, um noch mehr Raum für andere Events zu schaffen, die vielleicht weniger Geld einbringen aber dafür inhaltlich interessanter sind. Workshops zum Beispiel.
Zum anderen, weil wir die Verbindung zwischen Getränke-Konsum und unserer Finanzierung durchaus kritisch sehen.
Derzeit sind wir abhängig davon, auch wenn jeder Betrag freiwillig gezahlt wird.
Abgesehen davon würde es das Kollektiv, das sich ums Kaleidoskop kümmert, sehr entlasten.
Wir müssten uns weniger Sorgen machen wie wir die Monatsmiete zusammenkriegen oder wer von uns größere Summen Geld auslegen oder spenden kann, sollten wir im Rückstand sein.
Langfristig ist es unser Ziel, die Aufgabe das Kaleidoskop zu finanzieren auf vielen Schultern zu verteilen, statt Einzelne damit zu belasten.

Wir wünschen uns dass wir einen Teil unserer laufenden Kosten verlässlich abdecken können, ohne speziell dafür ausgelegte Veranstaltungen organisieren zu müssen.
Damit hätten wir eine finanzielle Sicherheit, die uns ermöglicht noch mehr Zeit und Energie in die Dinge zu investieren, die den Raum für uns liebenswert machen.

Was kannst du tun um zu helfen?

Zahle Schutzgeld. 😉
Richte einen Dauerauftrag ein, mit dem du dem Projekt Kaleidoskop monatlich einen festen Betrag überweist.
Ob du dabei 5, 10, 20 oder 1000 Euro spendest ist nicht das Entscheidende! Monatlich ein Fünfer mehr, mit dem wir fix rechnen können, macht schon viel aus.

Kontoname: Verein zur Förderung und Erhaltung
IBAN: AT101420020010933405
BIC: EASYATW1

Was hast du davon?

Unsere ewige Dankbarkeit…

Na gut, abgesehen davon: Einen Raum mehr zum chillen, feiern, diskutieren, musizieren, essen und planen. In dem auch alle willkommen sind, die sich in dieser Gesellschaft nicht so gut zurechtfinden. Einen Raum in dem Menschen eine Pause von der “Außenwelt” genießen können, in dem politischer Austausch und widerständige Praxis hohen Stellenwert hat und der es ermöglichen soll Solidarität zu leben.

Und so oder so: wenn du kein Geld oder keine Lust mehr hast um uns zu unterstützen, kannst du den Auftrag natürlich jederzeit wieder zurückziehen! Eine Mail an uns mit der Information, dass du das tun magst wäre allerdings cool, um den Überblick zu behalten.

Wir freuen uns über jede Person die uns hilft!

Unabhängig davon ob du jetzt einen Dauerauftrag einrichtest oder nicht: komm gerne vorbei!

Wenn du einen Dauerauftrag einrichtest oder irgendwelche Fragen hast freuen wir uns sehr wenn du dich bei uns meldest. Unsere Mailadresse ist kaleidoskop[ät]riseup.net

kaleidoskop.kukuma.org

Kontoname: Verein zur Förderung und Erhaltung
IBAN: AT101420020010933405
BIC: EASYATW1

Hausbesetzung in Wien – Ottakring

Hiermit solidarisieren wir uns mit der Hausbesetzung in der Neulerchenfelderstraße 35 – Wien OTK

Hier ein Beitrag vom Blog der Besetzung

Die Besetzung in der NEuLErchenfelderstr. 35

Am 17. November wurde die ehemlaige revolutionär-marxistische Druckerei – REMA print – in der Neulerchenfelderstr. besetzt. Was für ein gr. Potenzial das Haus hat und was hier bereits passiert & entstanden ist, ist im vorhergehenen Blog-Eintrag nachzulesen. Laut Grundbuchauszug befindet sich das Gebäude im Besitz der DAW Leasing Gmbh, ein schwer-recherchierbare Firma, diue offensichtlich a. d. Börse spekuliert. Anwohner*innen zufolge gehören dieser Firma noch weitere Häuser i.d. Straße. Es macht wütend, dass dieses großartige Haus leersteht, während es in Wien spürbar an Wohnraum und konsumzwangfreien Treffpunkten & Freiräumen fehlt. Heute, nach über 2 Wochen, fiel die Anwesenheit der Besetzer*innen erstmalig auf. Bis jetzt waren aber noch keine Polizei da. Seitdem schmücken Transpis die Fassade.

WIR HABEN UNS EINGERICHTET UM ZU BLEIBEN!

MOBILISIERT AUF ALLEN KANÄLEN; DAS HAUS GEHÖRT DENEN; DIE ES NUTZEN!

Morgen; Don., 05.11 ab 17Uhr Nachbarschaftscafé im sicheren Nebenraum – bringt Kuchen und Säfte

 

https://nele.noblogs.org/

Solidarität mit den linken Wohnprojekten in Frankfurt am Main

Brandstiftung an linken Wohnprojekten in Frankfurt a.M.

Am Dienstag, dem 13.11.18, wurden in zwei Rödelheimer Wohnprojekten
Brände gelegt. Im besetzten Haus In der AU wurde um 21.50 Uhr ein Brand
an der Rückwand eines Schuppens entdeckt und konnte rechtzeitig gelöscht
werden. Dieser wurde vom Nachbargrundstück aus gelegt. Ungefähr 45 min
später brannte im Mietshäusersyndikatsprojekt Assi der hölzerne
Sichtschutzzaun zum frei zugänglichen Nachbargrundstück. Zum Glück hatte
es geregnet, so dass dieser Brand von selbt ausging. Zwei Tage später,
am Donnerstag, dem 15.11.18, wurde um 23.00 Uhr eine Hütte im Vorgarten
der AU angezündet. Auch dieser Brand wurde sofort entdeckt und gelöscht.
Am Freitag, dem 16.11.18, wurden Brandspuren am Reifen eines Fahrzeuges
entdeckt, welches von den Täter*innen der AU zugeordnet wurde. Dieses
war in einer Seitenstraße geparkt.

Bereits am 14. September diesen Jahres wurde um 22.30 Uhr durch eine
schwere Brandstiftung, die ganz ähnlich durchgeführt wurde, das
Mietshäusersyndikatsprojekt Knotenpunkt im benachbarten Schwalbach a.
Ts. komplett unbewohnbar. Der Feuerwehr gelang es nur knapp, das
Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Häuser im eng bebauten
historischen Stadtkern zu verhindern. Die Bewohner*innen haben ihr
Zuhause verloren, denn Wohngebäude, Werkstatt und Scheune sowie der
gesamte Hausrat sind durch Feuer und Löschwasser zerstört und alles muss
neu aufgebaut werden.

Zu keinem dieser Brandanschläge sind bis heute Bekenner*innenschreiben
aufgetaucht. Die Frage, wer hinter diesen Angriffen steht, ist
demzufolge spekulativ. Jedoch stehen zumindest die Brandstiftungen in
der AU und in der Assi durch die zeitliche und räumliche Nähe eindeutig
in einem Zusammenhang. Alle drei Brandanschläge richten sich konkret
gegen linke Wohnprojekte und Strukturen, anders als z.B. die Brände, die
in der letzten Zeit in Frankfurt und Umgebung gelegt wurden (Goetheturm,
KiTa, Bücherschränke…).

Im derzeitigen politischen Klima ist es möglich, dass diese
Brandstiftungen sich fortsetzen (inklusive „Trittbrettfahrer*innen“). In
den letzten Jahren haben sich extrem rechte Diskurse in die „Mitte der
Gesellschaft“ verschoben. Dies ist nicht nur an den Wahlerfolgen der AfD
sichtbar, sondern auch an dem Agieren der CDU und der FDP. Sie hauen
alle in dieselbe Kerbe: Nicht unbedingt gemeinsam, aber durchaus im
Einklang, schüren sie Ängste und betreiben eine gefährliche
Stimmungsmache gegen linke Projekte (jede/s linke Projekt oder
Initiative wird zum Feind erklärt und soll weg). Dies bietet ganz
offensichtlich Anknüpfungspunkte für die extreme sowie neue Rechte und
bestärkt diese, militant gegen Linke vorzugehen.

Wir sind froh, dass durch die Brände im Knotenpunkt, der Assi und der AU
keine Menschen verletzt wurden! Das hätte aber auch anders ausgehen
können. Wir müssen von Brandstiftung durch Rechte ausgehen. Ob
organisierte Strukturen oder Einzeltäter*in: Brandstiftung bleibt
Brandstiftung! Die Personen, die Brände legen, setzen das Leben von
Menschen gezielt aufs Spiel.

Mit dieser Veröffentlichung wollen wir euch informieren und gleichzeitig
andere linke Strukturen warnen: Haltet Augen und Ohren offen – ohne in
Panik zu verfallen! Bereitet euch auf Brandsituationen vor und
informiert euch über Brandschutz, z.B. über den unten angefügten Link.

Zudem möchten wir uns für eure Solidarität bedanken! Eure Unterstützung
bestärkt uns darin, dass wir für das Richtige kämpfen und dass es
wichtig ist, alternative Lebensweisen offen zu leben und dafür
einzutreten. Leitet diese Info gerne innerhalb linker Strukturen weiter.

Gemeinsam für ein solidarisches Miteinander ohne geistige und faktische
Brandstifter*innen!

ASSI, AU UND KNOTENPUNKT

Info zu Brandschutz:
http://asn.blogsport.de/images/Brandschutz_fuer_besetzte_Haeuser.pdf

https://de.indymedia.org/node/26592

Unrechtmäßige Hausdurchsuchung im Kaleido

Offener Brief  über die vorangegangene unrechtmäßige Hausdurchsuchung im Kaleidoskop:

Am 18.11.18 um 3 Uhr in der Früh betraten 3 Polizeibeamt_innen den
anarchistischen Freiraum Kaleidoskop. Zu diesem Zeitpunkt fand dort eine Geburtstagsparty mit mehreren dutzend Besucher_innen statt.
Die ausdrückliche Aufforderung den Raum sofort zu verlassen wurde
ignoriert. Bei den Räumlichkeiten handelt es sich um ein privates
Vereinslokal, somit ist es von der Kiwarei unter normalen Umständen
nicht ohne Durchsuchungsbefehl zu betreten (was in den vergangenen 11 Jahren immer auch so umgesetzt wurde). Ein Polizist deutete im Gespräch mit einer abschätzigen Bewegung in Richtung der Wände (mit politischen Postern und Zines bedeckt) und meinte “sie wüssten ja schon, was das hier für ein Lokal ist”. Die Beamt_innen stürmten in den hinteren Raum, beschuldigten offensichtlich willkürlich Personen Drogendealer_innen zu sein und schrien herum, dass es diesen Ort nicht mehr lange geben würde.
Es kam weder zu Festnahmen noch konnten verdächtige Gegenstände gefunden
werden.

Zu erst einmal: Wir sind ein Raum, der (möglichst) ohne Konsumzwang und Tauschlogik auszukommen versucht. Im Kaleidoskop wird nicht gedealt. Wir informieren euch über diese Schwachsinnsaktion von Seiten der Cops, damit ihr gewarnt seid, sollten solche repressiven Fahndungsaktionen in nächster Zeit auch in anderen linken und linksradikalen Räumen passieren. Falls bei euch ähnliches geschehen ist, schreibt uns bitte unter  kaleidoskop(ät)riseup.net Sollte es sich hierbei nicht um einen
willkürlichen Einzelfall, sondern um systematische Übergriffe auf
linksradikale Strukturen handeln ist es gut wenn wir alle möglichst früh
davon wissen um uns gemeinsam darauf einstellen zu können.

Solidarische Grüße vom Kaleidoskop

Treburer Waldbesetzung wurde geräumt

edit: Es wurde bereits alles gräumt, alle Menschen sind aus der GeSa und Krankenhaus wieder draußen.

Im Treburer Wald bei Frankfurt hat heute morgen (6.11.18) die Räumung des besetzten Waldes begonnen! Der Wald wird seit längerer Zeit besetzt gehalten, um gegen den geplanten Ausbau des Flughafen Frankfurts zu kämpfen!

Für Klimagerechtigkeit und gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens!
Solidarität mit den Besetzerinnen!

Unterstützung im Wald ist gefragt! Kommt vorbei!

 

Need List:

  • Klettermaterial:
    Mit folgender Liste könnt ihr zu einem Kletterladen gehen und euch helfen lassen. Gesamtpreis für einen Gurt mit Ausstattung wird so bei 80 Euro liegen.

    • Fünf Schraubkarabiner, zwei davon klein, zwei HMS
    • Ein Abseilachter
    • 7m Reepschnur 6mm
    • 7m dynamisches Kletterseil, ca. 9-10mm
    • Optional: 10m Bandschlingenmaterial oder 3 vernähte Bandschlingen (2* 1,60-1,90 und 1*>2,20), zwei Schraubglieder, eine Einfachseilrolle, eine Doppelseilrolle
    • kleine Spanngurte mit Klemmschlössern
    • Polyprop-Seil 8/14mm
    • Wurfleine (ca.2-3mm)
    • Einwurfsäcke
    • Schäkel (mind. 300kg Last)
    • Hüftklettergurt, Größe S-L

mehr infos hier: https://treburbleibt.blackblogs.org/

Squat in Zagreb braucht Unterstützung – Squat needs support

Es gibt seit dem Frühjahr 2018 einen neuen Squat / ein soziales Zentrum in Zagreb (Kroatien): das BEK.

Das soziale Zentrum ist in einem Gebäude, in dem früher eine Schule war, und das leer stand seit die notwendigen Reperaturen nicht mehr durchgeführt wurden.

Das Kollektiv das das BEK organisiert hat ist nun dabei das Gebäude wieder zu sanieren, dafür wird leider auch viel Geld benötigt.

Wir unterstützen die Besetzung und die Pläne des Kollektivs, das Gebäude zu sanieren und daraus ein politisches Kultur- und Sozialzentrum zu machen!

Wenn es dir möglich ist beteilige dich am Crowdfunding und unterstütze das Projekt mit einer Spende!

Mehr infos zum Projekt gibt es hier: bekkolektiv.com

Außerdem gibte es hier die Crowdfunding Seite mit einer genauen Beschreibung wofür konkret im Moment Geld gebraucht wird: Bekkolektiv Crowdfunding