Generelle Infos

Hervorgehoben

Der Raum “Kaleidoskop” wird organisiert von:
Verein zur Förderung und Erhaltung von kultureller Kommunikation und Partizipation

Bezüglich Barrierefreiheit: Der erste Raum ist mit Rollstuhl zugänglich, allerdings über eine Kante (ca 5 – 7 cm hoch und sehr unregelmäßig). Die WCs sind nicht rollstuhlgerecht. Die hinteren Räume sind nur über jeweils drei Stufen zugänglich.

Rauchen? Das Kaleido ist an sich immer rauchfrei. Für externe Veranstaltungen kann eine Ausnahme ausgemacht werden, auch wenn wir es sehr begrüßen, wenn nicht geraucht wird. Wenn du trotzdem gerne eine Ausnahme machen willst, lies dir bitte zuerst diesen Text durch.

Veranstaltungen sind immer willkommen:
Wenn dir das Kaleidoskop (auch die Grundsätze!) zusagt und du irgendeine Idee oder einen Plan für eine Veranstaltung hast meld dich einfach.
Wir freuen uns über alle tollen Veranstaltungen und Projekte für die wir Räumlichkeiten und Ressourcen zur Verfügung stellen können.

Alle Termine sind Vereinsveranstaltungen und nur für Mitglieder zugänglich. (Tages-)Mitgliedschaften sind vor Ort lösbar. Kommt einfach vorbei!

General informations

The space „Kaleidoskop“ is organized by the association „Verein zur Förderung und Erhaltung von kultureller Kommunikation und Partizipation“ (association for encouraging and maintaining cultural communication and participation)

Concerning barrier-free movement: the first room is wheelchair accessible, but only through an edge (between 5 and 7 cm high and very irregular). The toilets are not wheelchair accessible. The 2 rooms in the back are each only accessible via 3 stairs.

Smoking? In general the Kaleidoskop is a smokefree space all the time. For external events we can agree on an exception, although we prefer Kaleidoskop to be smokefree. If you want to ask for an exception please read this text beforehand.

Events are always welcome:
If you like Kaleidoskop (also the principles!) and you’ve got an idea or a plan for an event you can just contact us.
We are glad about every nice event and project which we can make our space and resources available for.

All events are events of our association and only accessible for members. (daily-) memberships are available at Kaleidoskop. Just come by!

Support AZ Kim Hubert Salzwedel – Dringender Aufruf zur Unterstützung des AZ Kim Hubert Salzwedel

Support AZ Kim Hubert Salzwedel – Dringender Aufruf zur Unterstützung des AZ Kim Hubert Salzwedel

Ihr werdet es vielleicht mitbekommen haben: in der Nacht zum 05.06.18 gab es einen äußerst massiven Angriff auf das AZ Kim Hubert Salzwedel. Mehrere Nazis sind gegen Mitternacht in das Haus eingedrungen, sind gezielt in die Zimmer, in denen an diesem Tag Menschen schliefen, und haben dort, und allgemein im Haus, alles was erreichbar war zerschlagen. Es wurde Pfefferspray versprüht, eine Rauchbombe gezündet und dann war nach wenigen Minuten der Spuk wieder vorbei. Viel Glas ging zu Bruch, Möbel sind nicht mehr zu gebrauchen, die Infrastruktur muss verstärkt werden, wir müssen gegenseitig und gemeinsam auf uns aufpassen!

Es gibt seit vielen Jahren eine Naziszene in Salzwedel, die immer wieder aktiv in Erscheinung tritt, was aber wenige so richtig wahrhaben wollen. Der allgemeine Rechtsruck unterstützt das Ganze natürlich…

Nun ist der Moment erreicht, wo unser bisheriges kreatives Handeln nicht mehr ausreicht!

Wir schaffen das nicht alleine. Wir brauchen dringend eure Unterstützung! Wir brauchen die Unterstützung der solidarischen Musiker_innen, Handwerker_innen, Plattenlabels, solidarischen Gruppen oder Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Millionär_innen, Wagenplätze, Hausprojekte, AZs, Menschen die das gleiche erleben wie wir, eben EUCH! Wie das nun genau aussehen kann, können wir nicht so genau sagen. Wir haben einige Ideen, aber sind umso mehr froh, wenn ihr selbst aktiv werdet! Kommt auf uns zu, sagt uns, wie genau ihr uns unterstützen könnt und dann machen wir das gemeinsam!

Noch einige konkrete Vorschläge, wie ihr uns unterstützen könnt:

An Musiker_innen, Labels, Konzertgruppen, Künstler_innen: Wir nehmen Euch beim Wort, kommt vorbei und setzt euren Ruf als antifaschistische Künstler_innen in die Tat um.Macht Solikonzerte. Erzählt allen davon, was in Salzwedel und an anderen Orten passiert. Wichtig ist für uns grade auch eine starke Öffentlichkeit. Das könnte euer Feld sein 😉

An solidarische Gruppen/ Einzelpersonen/ Handwerker_innen/Hausprojekte, …, … : überlegt euch, ob ihr euch vorstellen könnt,uns praktisch beim Wiederaufbau der Infrastruktur zu helfen. Sammelt Geld. Kommt vorbei nach Absprache. Bringt eure Ideen mit! Macht uns Vorschläge! Macht kleine oder größere Aktionen an euren Orten. Erzählt es allen, die solidarisch mit uns sind.

An Millionär_innen: Wir brauchen Geld. Ihr habt welches! Gebt uns was ab!

Und vor allem an Menschen, die glauben, dass sie uns helfen können, eine Strategie zu entwickeln: Ihr habt Ähnliches erlebt? Ihr habt Ideen, wie antifaschistische Arbeit in der Provinz funktionieren kann? Ihr habt Erfahrungen damit und mögt die teilen? Dann bitte bitte meldet euch bei uns. Besonders auf euch sind wir grade angewiesen und freuen uns sehr darauf, mit euch Strategien zu spinnen!

 

Meldet euch unter soliazsalzwedel@riseup.net

Für direkte Spenden: Kultur und Courage e. V. , IBAN: DE69 8105 5555 0200 0049 05, BIC: NOLADE21SAW, Sparkasse Altmark-

WestWir bleiben entschlossen!

Aktive des AZ Kim Hubert Salzwedel

Klimacamp im Weinviertel (bei wien)

 

Klimacamp 2018 von 30. Mai bis 3. Juni

[Information in English]

Klimacamps sind das Herz der internationalen Klimabewegung. Für einige Tage werden wir selbstorganisiert zusammenleben, uns vernetzen, bilden und Aktionen gestalten. Das Camp soll Raum bieten für den Ideen-, Interessens- und Informationsaustausch und ein Ort der Inspiration sein. Ein Ort an dem Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam kreative Aktionen und Strategien für die Transformation hin zu einem guten Leben für alle zu überlegen.

Am Programm werden wieder theoretische und praktische Workshops, Open Spaces, Podiumsdiskussionen und ein vielfältiges Kulturprogramm stehen. Das Camp braucht eure Unterstützung – jede*r von uns kann sich individuell einbringen und das Campgeschehen aktiv mitgestalten.

Dieses Jahr sind verschiedene Bewegungen und Initiativen zu Gast am Klimacamp. Bisher haben die Nyéléni-Bewegung, die Interventionistische Linke und die Bikekitchen Wien ein Barrio zugesagt. Die sogenannten Barrios funktionieren wie Stadtteile des großen Klimacamps und bieten auch eigene Programmpunkte an. Mehr Informationen zu den verschiedenen Barrios findet ihr hier.

Machen wir das Camp zu einem bunten, offenen und spannenden Ort der Begegnung!

https://systemchange-not-climatechange.at/de/klimacamp-2018/

Solidarität mit der ZAD – Stopp der Zerstörung

Die zweite Räumungswelle in der ZAD ist voll im Gange. Wohnhäuser, Farmen, Werkstätten sowie weitere kollektiv genutze Bauten werden gerade in der besetzten Zone in Notre Dame des Landes von der Polizei zerstört. Es ist das größte Polizeiaufgebot in Frankreich seit 1968. Es wird die Zukunft zerstört die viele verschiedenste Individuen im Protest gegen den Flughafen und seine Welt aufgebuat haben. hiermit bekunden wir Solidarität mit der ZAD auch unsererseits

ZAD partout!

hier noch ein englisch sprachiger Aufruf zu intergalaktischen Solidaritätsaktionen um die Zerstörung der ZAD zu beenden.

A call for intergalactic solidarity actions everywhere to end the destruction of ZAD

We are writing with the smell of tear gas rising from our fingers. The springtime symphony of birdsong is punctuated by the explosive echo of concussion grenades. Our eyes are watering, less from the gas than the sadness; because our friends’ homes, barns and organic farms are being destroyed. Bulldozers, supported by 2500 riot police, armored vehicles, helicopters and drones, are rampaging through these forests, pastures and wetlands to crush the future we are building here on the to the zad (The zone à defendre).

We are calling on you to take solidarity actions everywhere, it could be holding demos at your local french embassy or consulate, or taking actions against any suitable symbol (corporate or otherwise) of France ! And if you are not too far away, bring your disobedient bodies to join us on the zone. If the French government evicts the zad, it will be like evicting hope.

For fifty years, this unique chequerboard landscape was the site of a relentless struggle against yet another climate wrecking infrastructure
a new airport for the nearby city of Nantes. Farmers and villagers, activists and naturalists, squatters and trade unionists wove an unbreakable ecology of struggle together and three months ago on the 17th of January, the French government announced that the airport project would be abandoned. But this incredible victory, won through a diversity of creative tactics from petitions to direct action, legal challenges to sabotage, had a dark shadow. In the same breath that declared the abandonment, came the announcement that the people occupying these 4000 acres of liberated territory, the 300 of us living and farming in 80 different collectives, would be evicted because we dared not just to be against the airport, but its WORLD as well.

Since that victorious day, the battle has transformed itself and is now no longer about a destructive infrastructure project, but about sharing the territory we inhabit. We stoped this place from being covered in concrete and so it is up to us to take care of its future. The movement therefore maintains that we should have the right to manage the land as a commons (see its declaration The Six Points for the Zad because there will never be an Airport). Today this is the struggle of the zad (zone to defend) of Notre Dame Des Landes.

A call for intergalactic solidarity actions everywhere to end the destruction of #ZAD

Einbruch im Druckraum

Im selbstverwalteten Druckraum im 16. Bezirk wurde vor kurzem eingebrochen und 1.500€ gefladert welche sie für Miete und Druckmaterialien verwenden wollten.

wir finden das echt super gschissen! Deshalb haben für diesen nicht gewinnorientierten Raum in dem eins zum Selbstkostenpreis drucken, kopieren, …,  kann eine Spendenbox bei uns aufgestellt.

wenn ihr also, wie wir den Raum unterstützen wollt, könnt ihr gerne bei uns euer Geldbörserl erleichtern.

weitere infos zum druckraum http://druckraum.lnxnt.org/

 

Solidarität mit Afrin

Hiermit äußern wir unsere Solidarität mit den Menschen in Afrin.

Die türkischen Angriffe auf den Kanton Afrin (Efrîn) in Rojava, der freien demokratischen Föderation Nordsyrien, nehmen wir als massive Zuspitzung der Lage für die kurdische Gesellschaft und deren Streben nach Autonomie wahr.

Der türkische Staat will mit allen Mitteln verhindern dass das Modell des demokratischen Konföderalismus der Kurd*innen in Nordsyrien Erfolg hat und zielt darauf ab religiöse und ethnische Differenzen zu kreieren um ein von Kurd*innen angestrebtes gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen zu verhindern.

Der Rest der Welt schweigt dazu und lässt die Bevölkerung Rojavas im Stich.

Auch wenn die Bevölkerung Nordsyriens diejenige ist, welche die stärksten Angriffe abwehren muss, betrachten wir die grausamen Entwicklungen als klaren Angriff auf alle emanzipatorischen Kämpfe weltweit.

Wir werden das nicht hinnehmen!

Auch wenn wir auf viel unterschiedliche Weisen und an verschiedenen Orten kämpfen, kämpfen wir gemeinsam!

Überregionaler Aktionstag in Solidarität mit Afrin: 24.03.2018
https://zeit.diebin.at/events/3075

Biji Afrin!
Biji Kobane!
Biji Rojava!
Biji Kurdistan!

“respekt für alle jungs*, die unsere kämpfe supporten.” – workshop zu kritischen männlich*keiten

in diesem workshop wollen wir uns mit dem thema männlichkeiten beschäftigen. was ist eigentlich männlichkeit? wie kann ich kritisch mit (meinen) männlichkeiten umgehen? wie und wann nutze/performe ich sie? wo schränken mich (meine) männlichkeiten ein?
9.3. um 18.00-22.00Uhr
der workshop findet in deutscher lautsprache (mit flüsterübersetzung auf englisch) statt und ist offen für alle geschlechter. der raum ist rauchfrei. leider nicht barrierefrei!

veranstaltet von queer_topia* (queertopia.blogsport.de). mitzubringen: stift, zettel dauer: 5 stunden

“respect for all boys, who support our fights.” – workshop about critical masculinities during this workshop we will deal with the topic masculinities. what does masculinities actually mean? how can i handle (my) masculinities? how and when do i use/perform them? where does (my) masculinities limit myself?
9.3. from 18.00-22.00
the workshop will be in german language (with the option to do wispered translation in english) and is open to all gender. The room is free of smoke. unfortunately not acessible with the wheelchair. Presented by queer_topia*(queertopia.blogsport.de). bring: pen, slip of paper duration: 5 hours

Strom Motto-Soliparty

hallo,
am samstag 21. 10.gibt es im kaleidoskop  ab 20.00 uhr ne soli-party mit
dem motto strom. wir können seit märz die stromrechnungen für den raum
nicht bezahlen.  u.a. liegt das daran, dass wir eine räumunkgsklage von
unseren vermieter bekommen haben und diesbezüglich anwält_innenkosten
zahlen mussten damit der raum so weiter bestehen kann.

also kommts zur soli- stromparty! es gibt elektrisierende cocktails,
knisternde shots (mit und ohne alk), experimentierecken sowie einige
weitere überraschungen.

bis samstag!

kaleidoskopische grüße

AUFRUF: RETTET DIE SCHENKE / SAVE SCHENKE!

ENGLISH BELOW! Liebe Alle,

die Schenke ist an einem Punkt, an dem die weitere Existenz dieses Raumes in Frage steht! Wir sind trotz vieler Spenden noch immer in einer finanziellen Notlage, da es keine langfristige Zukunftsperspektive gibt, wie wir die Miete auftreiben können. Wir haben uns eine Deadline gesetzt um zu beschließen, ob es weitergehen kann – bis Ende Oktober habt ihr also Zeit eure Ideen einzubringen! Darum geht dieser Aufruf an alle – noch ist die Schenke da – bitte nutzt diesen Raum! Bringt Leute her, erzählt allen von der gegenwärtigen Situation! Vielleicht gibt es Leute, die sich vorstellen können, regelmäßig einen monatlichen Betrag auf das Schenke-Konto zu überweisen? Auch der kleinste Beitrag ist eine große Hilfe. Eine kleine Rechnung: finden sich 80 Leute, die monatlich 10 Euro entbehren können, ist die Miete gesichert.
Spendenkonto / Donations account:
Verein zur Förderung solidarischer Lebensformen
Kontonummer: 10243160
BLZ: 32000
IBAN: AT23 3200 0000 1024 3160
Raiffeisenbank Wien

Kontakt:

Facebook: https://www.facebook.com/Die-Schenke-geldlos
Mail: schenke@geldlos.at

ENGLISH

Dear everyone,

Schenke is at a point where we question if the project can continue at all.

We set us a deadline for the end of October to decide wheter. We still need money to pay for the rent every month and right we don’t see any long term way of collecting this money each month.
So this is a call to everyone – now the room is still here and you are very welcome to use it! Also if you can support the place with money, a short calculation: if 80 people each give 10 euro each month, the place would be saved!

Please spread the word about the situation!

 

https://dieschenke.wordpress.com/

Aufruf zur Demo gegen Überwachung und Kontrolle

MI, 25. Oktober, 18 Uhr
Marcus-Omofuma-Denkmal (Mariahilferstraße, Ecke Museumsquartier)

Gegen ein erneutes „Überwachungspaket“!
Wir lassen uns nicht gefallen, was besonders in den vergangenen Jahren und in der Ge­genwart bezüglich Gesetzesverschärfungen und -novellen zum Ausbau von Überwa­chung passiert ist bzw. passiert! Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung und -prävention wurden und werden schwammige Gesetze kreiert, die – je nach Auslegung – einwandfrei auch auf linke, anarchistische und oppositionelle Bewegungen und Einzel­personen anwendbar sind. Die teilweise geplanten, teilweise bereits beschlossenen Ge­setze sollen in Zukunft möglich machen, Personen präventiv aufgrund ihrer staatskriti­schen Haltung festzunehmen und wegzusperren.

Begriffe wie „Staatschutzgesetz“ und „Sicherheits- (oder eher „Überwachungs-“) paket“ sind vermutlich den meisten ein Begriff. Nachdem bereits Anfang 2017 durch das erste sogenannte „Sicherheitspaket“ u.a. die Versammlungsfreiheit große Einschnitte erfahren hat, sollen beim aktuellen Gesetzesentwurf u.a. die Überwachung von verschlüsselten Nachrichten mittels dem medial so bezeichneten „Bundestrojaner“ ermöglicht werden, Mobilfunkanbieter dazu gezwungen werden PUK-Codes (zur Überwindumng des PINs) bekannt zu geben und der Einsatz von IMSI-Catchern soll ausgeweitet werden. Außerdem soll ermöglicht werden Fahrzeuge akkustisch zu überwachen und direkten Zugriff auf Überwachungskameras im öffentlichen Raum zu bekommen.
Gerechtfertigt wird der Entwurf damit, dass die bestehenden Gesetze an den „rasanten technischen Fortschritt“ angepasst werden müssen, weil sie sonst die „Effektivität der Strafverfolgung“ negativ beeinflussen und dieser nicht mehr gerecht werden.

Der Entwurf ist bis jetzt auf sehr viel Kritik gestossen und aufgrund der Uneinigkeit der Regierenden darüber, wurde der Beschluss auf nach den Nationalratswahlen verschoben. Der Großteil dieser Kritik basiert darauf, dass der Entwurf den verfassungsrechtlich gewährleisteten Grundrechten nicht entspricht. Aber unsere Kritik ist grundlegender, denn wir finden, dass das Problem an der Wurzel behandelt werden muss!
Wir wollen nicht, dass von einer ominösen Mehrheit gewählte Personen über unsere Freiheiten und über die Regeln, nach denen wir zu leben haben, bestimmen! Wir wollen kein erneutes Überwachungspaket, das ermöglicht uns noch mehr zu kontrollieren!
Das Problem sind nicht die Gesetzesänderungen an sich. Das Problem ist der Fakt, dass es (diese) Gesetze und jene, die sie beschließen, verändern und ausführen überhaupt gibt!

Deshalb rufen wir auf zur Demonstration gegen Überwachung und Kontrolle am Mittwoch, 25. Oktober um 18 Uhr, Treffpunkt Marcus-Omofuma-Denkmal (Mariahilfer Straße Ecke Museumsquartier), um unsere Ablehnung dieser Zustände in die Öffentlichkeit zu tragen.

FREIHEIT STIRBT MIT SICHERHEIT!

https://gegenueberwachungundkontrolle.blackblogs.org/

Oktober heißt Rodungssaison. Oktober heißt Widerstand!

Update: in Graz wurdebereits begonnen zu roden, obwohl erst ab 1.10. begonnen werden dürfte!

In Graz, im Hambacher Forst und sonstwo…

Ab Oktober darf RWE, wie jedes Jahr, bis einschließlich Februar 70- 80 ha Wald roden. Vom Hambacher Forst ist allerdings nicht mehr viel übrig, und die Besetzungen liegen gefährlich nah an der aktuellen Rodungskante. Um zu verhindern, dass ein Großteil des Restwaldes gerodet und die Besetzungen geräumt werden, müssen wir viele sein. Deswegen hoffen wir, dass möglichst viele Menschen sich uns anschließen, wenn es wieder darum geht, den Wald zu verteidigen und damit den Klimawandel und Ausbeutung an Mensch und Umwelt entgegen zu wirken. Wir haben einen Aufruf verfasst und in verschiedene Sprachen übersetzt. Helft uns bitte ihn zu verbreiten! Außerdem wollen wir nicht nur, dass alle kommen, sondern auch, dass alle die Möglichkeit haben, hier bestmöglich zu wirken. Deswegen haben wir einen Plan entwickelt, und hoffen, ihn gemeinsam mit euch um zu setzten.

Im September
Im September wollen wir alle Fähigkeiten, die du brauchst um im Wald aktiv zu sein, weitergeben. Das Ziel ist es, dass nach dem September alle Menschen, egal ob sie schon seit Jahren hier aktiv oder zum ersten mal im Wald sind, sich fähig fühlen hier zu wirken. Es wird jeden Tag Workshops geben. Begonnen mit den Basics wie klettern, werden wir auch gemeinsam bauen, Wissen über verschiedene Blockadeformen wie Lock- Ons oder Triports weiter geben, uns über Repressionen austauschen, die Infrastruktur des Tagebaus erklären, Ortskenntnisse erlangen und lernen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Außerdem wollen wir eine Gruppenatmosphäre schaffen, in der sich alle wohlfühlen. Deswegen wird es eine Willkommens- AG und ein Awarnessteam geben. Außerdem wollen wir Methoden kennen lernen, die Kommunikation und Gruppenbildungsprozesse erleichtern können, wie zum Beispiel Gewaltfreie Kommunikation. Es wird auch jeden Tag gemeinsames Essen geben. So wollen wir ein Klima schaffen, in dem Menschen leicht in Anschluss finden und Bezugsgruppen bilden können. Außerdem wird der September dazu dienen, alle Infrastruktur aufzubauen, die wir für die Rodungssaison brauchen. Wenn du vorbei kommst, und gern bleiben würdest, dafür aber einen Rückzugsort brauchst, dann bauen wir gemeinsam diesen Rückzugsort. Außerdem werden wir alles Material gemeinsam organisieren, dass wir brauchen, von Klettergurten bis zu Zahnbürsten.
Der September ist vor allen dafür gedacht, dass Menschen die für eine Weile im Wald aktiv sein wollen, das nötige Wissen und die nötige Infrastruktur dafür bekommen. Aber auch wenn du dir nicht vorstellen kannst, für ein paar Monate zu bleiben, aber gerne während der Rodungssaison für ein paar Tage vorbeikommen und dich an Aktionen beteiligen möchtest, ist es vielleicht sinnvoll, mal im September vorbei zu schauen und dir das Wissen an zu eignen. Natürlich wollen wir versuchen Menschen zu jeder Zeit alles Wissen weiterzugeben. Aber je nach dem, wie die Polizeilage während der Rodungssasion ist, ist es unklar, ob das immer möglich sein wird.
Und letztendlich hoffen wir vor allem, dass alle Menschen im September und immer ihre Fähigkeiten, ihre Farben und ihre Wünsche mit ein bringen.

Ab Oktober
Von Oktober bis zum Ende der Rodungssaison werden wir das Rodungsgebiet so großflächig beleben, dass es für RWE unmöglich wird, Bäume zu fällen. Dafür wollen wir möglichst viele Bäume besetzten. Ziel ist es, dass um zu fällen, erst einmal geräumt werden muss. Räumungen wollen wir medial aufarbeiten. Die ganze Welt soll sehen, wie RWE um jeden Preis Profit machen will. Unsere stärkste Waffe ist, dass wir auf einander aufpassen. Jede*r soll nur die Aktionen machen, mit denen sie*er sich wohlfühlt. Die gut ausgebauten Baumhäuser sollen für alle zugänglich sein und allen als Erholungs- und Rückzugsort dienen. Repression tragen wir gemeinschaftlich. Für Out of Action Orte überall in Deutschland ist gesorgt.

Wir glauben wirklich wir können die Rodungssaison gemeinsam aufhalten! Macht die Theorie zur Praxis und lebt Widerstand! Im Hambi und überall.

https://hambacherforst.org

Der Kraftwerksbau an der Mur in Graz

Im Februar dieses Jahr wurde mit den Rodungsarbeiten an der Mur begonnen. Viele Demos, Kundgebungen, ein Camp, Baum- und Baggerbesetzungen und andere Aktionen waren die Folge… Der Bau konnte aber noch nicht gestoppt werden.
Mit 1. Oktober beginnt wieder die Rodungssaison, was heißt, dass ein weiterer Teil der Bäume am Murufer abgeholzt werden sollen. Das ist ein guter Grund nach Graz zu fahren und sich der Scheiße, die der Grazer Bürgermeister Nagl und die von ihm engagierten Firmen abziehen, entgegenzustellen.
Genauere Infos gibt es leider noch nicht, aber haltet die Ohren und Augen offen!
http://www.rettetdiemur.at/