Demo KVU/Freiräume + Kaleidoskop = 6 Jahre alt

Demo für den Erhalt der KVU sowie Freiräume allgemein!
2. Fe­bru­ar 2013 / 14 Uhr / Wien
Treffpunkt EUROPAPLATZ (bei Westbahnhof)

Die Kir­che von Unten (KvU), eines der äl­tes­ten links-al­ter­na­ti­ven Pro­jek­te Ber­lins, steht mit Be­ginn die­sen Jah­res ohne Miet­ver­trag da und blickt einer Räu­mung ent­ge­gen. Die Im­mo­wert Ar­ko­nah­ö­fe Ber­lin GmbH , eine Un­ter­grup­pe eines äu­ßerst un­durch­sich­ti­gen Fir­men­ge­flechts von AGs, GmbHs, samt ei­ge­ner Stif­tung, schlug jedes Ge­sprächs­an­ge­bot in den Wind. Nach nun rund zwei Jah­ren Schrift­ver­kehr, schwam­mi­gen Ant­wor­ten der Haus­ver­wal­tung und der Nicht­ver­län­ge­rung der Miet­ver­trä­ge die­sen Ja­nu­ar, reißt uns der Ge­dulds­fa­den. Wir wer­den darum Mi­cha­el F. Si­mon­cic, einem „Ei­gen­tü­mer“ der KVU, am 2. Fe­bru­ar einen Be­such ab­stat­ten. Dafür ma­chen wir uns auf den Weg nach Wien.
Mehrr Infos unter -> http://wirbleibenalle.org/?p=317

Kaleidoskop = 6 Geburtstagsfest
2.Februar 2013 / 20h
Schönbrunnenstraße 91, 1050 Wien
u.a. mit Cocktails, DJ*anes, EsRap, Tombola -kommt zahlreich!

Kaleidoskop = 5

FREITAG 09.3 und SAMSTAG 10.03. KALEIDOSKOP GEBURTSTAG – 5 JAHRE!!!!

Freitag: ab 19h offen
ab 20h15 Film – 500 Stenkastende Autonome Voldspsykopater Fra Helvede
= 500 Steine ​​werfende Autonome Gewalttätige Psychopathen aus der Hölle
Der Film ist im selben Jahr entstanden wie das Kaleidoskop (2006). Er gibt einen guten Einblick wie sich Bewegung und Szene in anderen Regionen entwickeln. “500 Stenkastende Autonome” zeigt wie sich die Aktivist*innen des Ungdomshuset in Kopenhagen auf die bevorstehende Räumung vorbereiten nachdem das von ihnen genutzte Gebäude 1999 an eine Christliche Sekte verkauft wurde. Das Jagtvej 69- Haus wurde dann im März 2007 geräumt und abgerissen. Darauf folgte eine massive und lange Kampagne um ein neues Haus zu bekommen. Diese – letztendlich erfolgreiche Kampagne – bediente sich verschiedenste Mittel und Strategien von Medienguerilla über angekündigte Besetzungen, Sachbeschädigung oder regelmäßiger Demonstrationen. Die Proteste waren immer von Repression begleitet dennoch gelang es mit Juli 2008 zwei Gebäude mit der selben Grundfläche zu erwirken in denen das Ungdomshuset weiterbesteht. Der Film endet kurz vor der Räumung – eine weitere Doku über die Räumung kann vor Ort mit nach Hause genommen werden. Über den Zeitraum nach der Räumung ist 2007 bei Assoziation A unter den Titel “Besetze deine Stadt” ein lesenswertes Buch erschienen.

ab 22h Jamsession – Instrumente mit nehmen, gemeinsam Musik machen!

um ca. 0h VroVro RainbowDrop – Konzert (Singer/Songwriter)

Samstag:
ab 11h offen Anti-Repressions Brunch (bringt Kuchen und sonstiges leckeres zeugx mit!)
um 13h Anti-Repressions Demo // Treffpunkt Schottentor

im Anschluss an die Demo wird das Kaleidoskop wieder offen sein

am Abend gibt es ab 22h ein DJing line-up mit Puka vs. Claus, Kaleidoskop Allstars und weiteren Überraschungen (von Querbeet/ Queerbeat bis Elektro/ Goa)

Solidarität mit dem SUB in Salzburg

Das Kaleidoskop-Team ruft zum Beteiligen bei der Demonstration am 9.4. in Salzburg auf!

Alternative Freiräume und selbst verwaltete Zentren sind wichtig in einer ausschließenden, sexistischen, rassistischen und kapitalistischen Gesellschaft. Die Übergriffe der Rechten und der Umgang der Polizei und diverser Geschäfts-treibender im Umfeld des selbstverwalteten Projektes ist zum Kotzen!

Klarstellung zur aktuellen Situation – Infos vom SUB
Als BetreiberInnen des Kulturzentrums SUB in der Müllnerhauptraße wenden wir uns aufgrund der Ereignisse der letzten Monate hiermit wieder an die Öffentlichkeit. Wie ihr wahrscheinlich schon der Berichterstattung verschiedener Medien entnommen habt, ist unsere Einrichtung und die Menschen die sie nutzen wiederholt zum Ziel gewalttätiger Attacken aus dem rechten Millieu geworden. Als ob das nicht schon Ärger genug wäre, äußern nun einige Müllner Gewerbetreibende in den “Stadt Nachrichten” massive Kritik an uns. Der Artikel unter dem Titel “Das SUB macht Probleme” suggeriert, zusammenfassend gesagt, dass die Schuld an den Vorfällen bei uns liegen würde. Ein Vorwurf der uns sehr erschüttert und der keinesfalls unkommentiert bleiben darf. Mit dieser Erklärung wollen wir daher näher auf die Ursachen des Konflikts eingehen.

Für uns besteht das Problem mit (Neo)Nazis nicht vordergründig in Form einer Handvoll kahlköpfiger Schläger. Diese sind nur ein Symptom des gesellschaftlichen Rechtsrucks dem wir uns offen und aktiv entgegenstellen, da er nicht nur für uns eine zunehmende Bedrohung darstellt. Als viel erschreckender erleben wir die allgegenwärtige Kultur des Wegschauens und Ignorierens. Rechtsextreme Entwicklungen werden auch in Salzburg zunehmend geleugnet, relativiert oder stillschweigend hingenommen.

weiterlesen unter: -> http://subsalzburg.blogsport.eu/2011/03/20/klarstellung-zur-aktuellen-situation/

Enough is Enough! Demo gegen rechte Gewalt!
9.4.11 // 15.00 // Platzl (anfang Linzergasse) // Salzburg
Demoaufruf der antifa|s:

Als im Jänner 2011 Unbekannte drei zum Gedenken an von den Nazis im KZ ermordete jüdische Familie Neuwirth in der Arenbergstraße verlegte Stolpersteine ausgruben, stahlen und das entstandene Loch mit Beton ausgossen, meinte Burghard Vouk, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz, dass neben “einer politischen Motivation” auch ein “reiner Messingdiebstahl denkbar wäre”. Denn “eine besonders aktive rechtsradikale Szene gebe es in Salzburg derzeit jedenfalls nicht”.

Dabei ist Messingdiebstahl als Motiv absolut unwahrscheinlich. Die Stolpersteine sind nur mit einer dünnen Schicht Messing überzogen, dafür würde kein vernünftiger Dieb und keine vernünftige Diebin sich die Mühe machen, die Steine mühsam zu entfernen und dann noch die Stelle zuzubetonieren.

Diese Episode aus der jüngsten Salzburger Geschichte verdeutlicht vor allem eines: die anständige Mitte der Gesellschaft will die Probleme mit den extrem Rechten nicht sehen. Selbst wenn sie mit der Nase in der braunen Scheiße steckt, will sie, wenn man sie danach fragt, nichts gerochen haben.

weiterlesen: -> ‘Enough is Enough! Demo gegen rechte Gewalt!’

prekäre#lebenswelten Film.Themen.InfoAbende

+ KuKuMA @ MayDay vorbereitungs- Treffen

?? Prekär Arbeiten, Prekär Leben ??
!! no borders, no precarity !!

AUFRUF ZUR FÜNFTEN MAYDAY-PARADE IN WIEN am 1. Mai 2011.

Musst du arbeiten? Willst du arbeiten? Hast du bezahlte Arbeit? Darfst du arbeiten? Darfst du hier leben? Wovon lebst du? Hast du freie Zeit? Was machst du, wenn du krank bist? Was machst du im Alter? Was wünschst du dir? Wie wehrst du dich? Wie organisierst du dich?

Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechen soll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse den Kampf an. Am 1. Mai heißt es daher wieder: MAYDAY! MAYDAY! Auf zur Parade der Prekären! Die MAYDAY!-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten, stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir uns gemeinsam!

Noch zu warten ist Wahnsinn! Raus auf die Straßen!

mehr Infos unter: http://mayday.prekaer.at/