Anarchistisches Sommercamp 01.08.-08.08.

Das anarchistische Sommercamp ist ein gemeinschaftlich gestaltetes Camp, das es ermöglichen soll, Menschen die gelebten Anarchismus verfolgen, zusammen zu bringen, sich auszutauschen und über Entwicklungen in der Bewegung zu reflektieren.

Es ist ein Experimentierfeld, das selbstbestimmte, antiautoritäre Theorie und Praxis zusammenführt und die Möglichkeit schafft, Netzwerke aus Solidarität und gegenseitiger Hilfe aufzubauen, sowie Diskriminierungsformen bewusst anzusprechen und abzubauen.

Da es solche Momente/Gelegenheiten noch viel zu selten gibt wollen wir, dass das kommende A-Camp noch vielfältiger, intensiver und kreativer wird.

Start

Skillshare im Hambi <3 vom 22.9-30.9.2018

Für direkten Widerstand braucht es Menschen mit  vielfältigen
Fähigkeiten und kreativen Ideen um der Repressions-Macht einen Schritt voraus zu sein. Deshalb laden wir Alle ein, vom 22.9-30.9.18 beim Skillshare-Camp im Hambacher Forst, dabei zu sein.
Die Waldbesetzung im Hambacher Forst kämpft seit 6 Jahren gegen die Fällung des Waldes und damit gegen die Ausweitung des Braunkohletagebaus Hambach. Durch den Tagebau Hambach entstehen enorme ökologische Schäden, einer der größten Mischwälder Europas fiel ihm schon fast gänzlich zum Opfer. Der friedliche Protest der Waldbesetzer*innen wurde  immer wieder
gewaltsam geräumt. Wir glauben, dass politischer Aktivismus erfüllend sein und Freude bereiten kann.
Die angebotenen Workshops  sollen dabei helfen den Kampf fürs gute Leben mit einem guten Leben im Hier und Jetzt in Einklang zu bringen. Bei unseren Workshops wollen wir gemeinsam mit euch einen Raum für eure Ideen und Erfahrungen schaffen. Wir wollen mit euch diskutieren, lernen, Wissen teilen und eine schöne Zeit verbringen.
Die Workshops sollen einen Schwerpunkt haben auf Aktionen (
Barrikadenbau, Lock-Ons, Klettern), aber auch andere interessante
Themen, die im „Widerständigenalltag“ anfallen, sollen vorkommen – zum Beispiel Workshops zu künstlerische Sachen wie Jonglage und Raum um an neuen Aktions-Ideen, Strategien und vor allem praktischen Umsetzungen zu basteln.
Das Skillsharing Camp soll also keine ausschließende Veranstaltung
werden. Sie soll offen sein, für Anwohner*innen, Umwelt-Aktivist*innen,
aber auch Menschen in sozialen Kämpfen in der Umgebung oder auch
weltweit. Aus diesem Anspruch heraus wird versucht, Workshops so zu gestalten, dass sie auch ohne Vorwissen verstanden werden können – wir versuchen für Übersetzungen zu sorgen, wenn unterschiedliche Sprachen gesprochen werden.
Das Skillsharing Camp dient zum einen als eine Plattform zur Weitergabe von Kenntnissen und Fähigkeiten, zum Anderen als Forum um regionale und internationale Kontakte zu anderen Kämpfen aufzubauen und aufrecht zu halten.
Das Skill Sharing Camp steht An, und auch wenn heute (und allgemein in der letzten Zeit) mal wieder RWE und die Cops ihre Macht demonstrieren und einen weiteren Teil des Waldes zerstören wollen, haben wir ein paar neue Informationen für euch.
Informationen zum Skill Sharing Camp im Hambacher Forst
Anmerkung aus gegebenem Anlass: Der Begriff „Skill Sharing Camp“ leitet sich ab aus drei Wörtern der Englischen Sprache:
– skill (Fähigkeit)
-sharing (von to share- teilen)
-camp (da wohnt mensch zusammen, aber nicht in geschlossenen Häusern)
Es geht also darum, Fähigkeiten miteinander zu teilen, neue Dinge zu
lernen oder andere an anderen Fähigkeiten teilhaben zu lassen.

Im Hambi  tragen fast alle eine selbstgewählten Namen. Es ist praktisch, wenn du dir schon im Vorfeld einen „Hambi-Namen“ überlegst und dich über das Thema „Personalien-verweigern“ informierst und dir darüber Gedanken machst.
Für das Skill Sharing Camp muss noch viel vorbereitet werden, wenn du Zeit hast komm gerne schon früher. Wir brauchen immer Leute !!!
Kosten?: Mach dir darum mal keine Sorgen. Als linksradikales Projekt ist selbstverständlich, dass Geld kein Grund zur Teilnahme oder
Nichtteilnahme ist. Gib einfach was du kannst.
Welche Workshops, Lesungen und Events es geben wird, steht noch nicht völlig fest aber wenn Du selbst Skills hast die du teilen möchtest,
schreib gern dein Angebot an: mit-hambi(at)riseup.net

infos zum hambi: hambacherforst.org

Aufruf zur Demo gegen Überwachung und Kontrolle

MI, 25. Oktober, 18 Uhr
Marcus-Omofuma-Denkmal (Mariahilferstraße, Ecke Museumsquartier)

Gegen ein erneutes „Überwachungspaket“!
Wir lassen uns nicht gefallen, was besonders in den vergangenen Jahren und in der Ge­genwart bezüglich Gesetzesverschärfungen und -novellen zum Ausbau von Überwa­chung passiert ist bzw. passiert! Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung und -prävention wurden und werden schwammige Gesetze kreiert, die – je nach Auslegung – einwandfrei auch auf linke, anarchistische und oppositionelle Bewegungen und Einzel­personen anwendbar sind. Die teilweise geplanten, teilweise bereits beschlossenen Ge­setze sollen in Zukunft möglich machen, Personen präventiv aufgrund ihrer staatskriti­schen Haltung festzunehmen und wegzusperren.

Begriffe wie „Staatschutzgesetz“ und „Sicherheits- (oder eher „Überwachungs-“) paket“ sind vermutlich den meisten ein Begriff. Nachdem bereits Anfang 2017 durch das erste sogenannte „Sicherheitspaket“ u.a. die Versammlungsfreiheit große Einschnitte erfahren hat, sollen beim aktuellen Gesetzesentwurf u.a. die Überwachung von verschlüsselten Nachrichten mittels dem medial so bezeichneten „Bundestrojaner“ ermöglicht werden, Mobilfunkanbieter dazu gezwungen werden PUK-Codes (zur Überwindumng des PINs) bekannt zu geben und der Einsatz von IMSI-Catchern soll ausgeweitet werden. Außerdem soll ermöglicht werden Fahrzeuge akkustisch zu überwachen und direkten Zugriff auf Überwachungskameras im öffentlichen Raum zu bekommen.
Gerechtfertigt wird der Entwurf damit, dass die bestehenden Gesetze an den „rasanten technischen Fortschritt“ angepasst werden müssen, weil sie sonst die „Effektivität der Strafverfolgung“ negativ beeinflussen und dieser nicht mehr gerecht werden.

Der Entwurf ist bis jetzt auf sehr viel Kritik gestossen und aufgrund der Uneinigkeit der Regierenden darüber, wurde der Beschluss auf nach den Nationalratswahlen verschoben. Der Großteil dieser Kritik basiert darauf, dass der Entwurf den verfassungsrechtlich gewährleisteten Grundrechten nicht entspricht. Aber unsere Kritik ist grundlegender, denn wir finden, dass das Problem an der Wurzel behandelt werden muss!
Wir wollen nicht, dass von einer ominösen Mehrheit gewählte Personen über unsere Freiheiten und über die Regeln, nach denen wir zu leben haben, bestimmen! Wir wollen kein erneutes Überwachungspaket, das ermöglicht uns noch mehr zu kontrollieren!
Das Problem sind nicht die Gesetzesänderungen an sich. Das Problem ist der Fakt, dass es (diese) Gesetze und jene, die sie beschließen, verändern und ausführen überhaupt gibt!

Deshalb rufen wir auf zur Demonstration gegen Überwachung und Kontrolle am Mittwoch, 25. Oktober um 18 Uhr, Treffpunkt Marcus-Omofuma-Denkmal (Mariahilfer Straße Ecke Museumsquartier), um unsere Ablehnung dieser Zustände in die Öffentlichkeit zu tragen.

FREIHEIT STIRBT MIT SICHERHEIT!

https://gegenueberwachungundkontrolle.blackblogs.org/

Demo KVU/Freiräume + Kaleidoskop = 6 Jahre alt

Demo für den Erhalt der KVU sowie Freiräume allgemein!
2. Fe­bru­ar 2013 / 14 Uhr / Wien
Treffpunkt EUROPAPLATZ (bei Westbahnhof)

Die Kir­che von Unten (KvU), eines der äl­tes­ten links-al­ter­na­ti­ven Pro­jek­te Ber­lins, steht mit Be­ginn die­sen Jah­res ohne Miet­ver­trag da und blickt einer Räu­mung ent­ge­gen. Die Im­mo­wert Ar­ko­nah­ö­fe Ber­lin GmbH , eine Un­ter­grup­pe eines äu­ßerst un­durch­sich­ti­gen Fir­men­ge­flechts von AGs, GmbHs, samt ei­ge­ner Stif­tung, schlug jedes Ge­sprächs­an­ge­bot in den Wind. Nach nun rund zwei Jah­ren Schrift­ver­kehr, schwam­mi­gen Ant­wor­ten der Haus­ver­wal­tung und der Nicht­ver­län­ge­rung der Miet­ver­trä­ge die­sen Ja­nu­ar, reißt uns der Ge­dulds­fa­den. Wir wer­den darum Mi­cha­el F. Si­mon­cic, einem „Ei­gen­tü­mer“ der KVU, am 2. Fe­bru­ar einen Be­such ab­stat­ten. Dafür ma­chen wir uns auf den Weg nach Wien.
Mehrr Infos unter -> http://wirbleibenalle.org/?p=317

Kaleidoskop = 6 Geburtstagsfest
2.Februar 2013 / 20h
Schönbrunnenstraße 91, 1050 Wien
u.a. mit Cocktails, DJ*anes, EsRap, Tombola -kommt zahlreich!

updates – neue Bar & BARWARS

In den letzten beiden Wochen, wurde neben dem laufenden Programm, heftig im Kaleidoskop gewerkt. Unter der Galerie entsteht die “neue” Bar. Somit ist im vorderen Raum mehr Platz Leute und wir können endlich einen Ofen (besser) anschließen. Damit wir warm durch den Winter kommen, sind wir auf der Suche nach einen größeren Ofen zum heizen. Am besten wäre ein Ofen mit Herdplatte, dann hätten wir im Winter gleich auch eine Kochmöglichkeit dazugewonnen. Wenn ihr also ein entsprechendes Teil herumstehen habt, oder wisst wo es einen funktionierenden zu Bekommen gibt (am besten for free oder gegen freie spende) – dann meldet euch bitte!

Im Schaufenster des Kaleidoskop hat es auch Änderungen gegeben. Zusätzlich zur Schaufensterpuppe, wächst dort seit Mitte des Sommers nun der Kaleidoskop Teegarten. Die ersten getrockneten Blätter der hauseigenen Zitronenverben wurden bereits als Tee verkostet.

Weil es jetzt kurzfristig zwei Bars gibt – wollen wir die Gelegenheit Nutzen für eine Veranstaltung, das so schnell nicht wieder Platz finden wird.

– BARWARS –

Jede der Bars wird von einen eigenen Bardienst Team besetzt werden. Die Dunkle und die Helle Bar versuchen dabei die Macht im Kaleidoskop an sich zu reißen. Diese Auseinandersetzung setzt sich auch auch am Mischpult fort – beide Teams schicken abwechselt DJ*anes ins Rennen.
Möge die bessere Bar gewinnen.

Ps: Solifest für das Kaleidoskop, Umbauarbeiten kosten Geld das wir nicht haben. Und wir sind jetzt schon sechs Jahre (seit 2006) am machen … das sollte gefeiert werden!

pps: Einige Splittergruppen haben aufgrund des durch Barwars hervorgerufenen Wettbewerbs bereits Sabotageaktionen angekündigt und zur Revolution aufgerufen. Ebenso versucht sich eine neue esoterische Friedensgruppe für den Einklang im Laden einzusetzen.

Flummicafé “Wasted New Mexico” 20.10.2012 21:00h

Take a tequila shot or you’ll get shot down.
wild west meets motown, pulp fiction surfrock blended with deep dark dub, captain beefheart goes along with slow cumbia and future jazz from the 60ies.
Ein kaleidoskopischer chill-abend mit einem hauch von über sand knirschenden stiefeln erwartet euch, menschen, die mit einem grashalm im mundwinkel auftauchen, bekommen ein stamperl hartes gesöff geschenkt.

QUEERSTYLE Session

TO ALL THA FeMC’s OUT THERE…

Du wolltest schon immer ma freestylen oder geschriebene texte zum besten geben?
Wir legen gemeinsam phreshe beats auf (eigene sachen gerne erwünscht 🙂 und rappen/freestylen drüber – weil hiphop mehr ist als mackerscheisse, sexismus, materialismus und co.! das kaleidoskop ist an dem abend für FLIT* (frauen, lesben, intersex- und transpersonen) offen, weil das eine angenehme atmosphäre schafft, um neues auszuprobieren und sich selbst über dinge “drüberzutrauen” was in einem rahmen mit männlich sozialisierten personen schwerer fällt.
Also…let the beat hop and a sweet drop of serious skill spills over to bikini kill…or whutever.

looking forward to see you quings and feMcs!
hosted by flummi.

Ab-Stieg + CRⒶPOIDS Live

Offen ab 19:30!

ab 20:00 Live Auftritte:
20:00 – Terian Neus (soundcloud.com/tera-bel-neus/terian-neus-i)
21:00 – CRⒶPOIDS (soundcloud.com/crapoids)
_______________________________

ab 22:00 Ab-Stieg
mit Noise Tigers GastDjset

Der Ab-Stieg ist eine Gruppe von Dj, Vj, Künstlern und Musikern die sich dem DIY verschrieben haben und im Netzwerk VIENNA DECAY beheimatet sind. Es werden Club und Konzertnächte in Wien veranstaltet.

Der Ab-Stieg kommt vor dem FALL!