Ab-Stieg + CRⒶPOIDS Live

Offen ab 19:30!

ab 20:00 Live Auftritte:
20:00 – Terian Neus (soundcloud.com/tera-bel-neus/terian-neus-i)
21:00 – CRⒶPOIDS (soundcloud.com/crapoids)
_______________________________

ab 22:00 Ab-Stieg
mit Noise Tigers GastDjset

Der Ab-Stieg ist eine Gruppe von Dj, Vj, Künstlern und Musikern die sich dem DIY verschrieben haben und im Netzwerk VIENNA DECAY beheimatet sind. Es werden Club und Konzertnächte in Wien veranstaltet.

Der Ab-Stieg kommt vor dem FALL!

Kaleidoskop Palawa

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat treffen wir uns um die Aktivitäten im Kaleidoskop zu koordinieren.
Das Treffen ist offen für alle die sich sinnvoll einbringen wollen und Lust haben das Kaleidoskop organisatorisch zu unterstützen –

der Raum ist aber nicht allgemein offen und wir wollen wirklich Ruhe haben – also wenn dann bitte pünktlich kommen. Für Veranstaltungsanfragen bitte einfach http://kaleidoskop.blogsport.eu/infos-fur-veranstaltende/ lesen und dann über http://kaleidoskop.blogsport.eu/kontakt/ melden.

J.A.I.B – AMS4 zweiter Prozesstag am Freitag dem 27. Juli 2012

Vier Monate nach Beginn des Gerichtsverfahrens steht nun der zweite Prozesstag an. Wenn mensch den Ankündigungen des Richters Glauben schenken will, wird vorerst keiner der von der Verteidigung beantragten ermittelnden Beamten geladen.
Es bleibt offen, ob das Gericht den Beamten ähnlich peinliche Aussagen wie beim Prozess in Wiener Neustadt ersparen will oder ob es einfach darum geht, Ermittlungsmethoden geheim zu halten. Klar ist hingegen wieder einmal, dass das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung munter nach §278 (sog. “Anti-Terror und Mafiaparagraph”) in Szenen hineinermitteln darf, ohne sich um irgendeine Art Rechtfertigung gegenüber dem “Rechtsstaat” sorgen zu müssen.
Nicht einmal, wenn es der Paragraph trotz seiner peinlichen Bemühungen gar nicht in die Anklage schafft.

Angeklagt sind J.A.I.B. wegen einer Brandstiftung im Eingangsbereich des AMS Redergasse in der Nacht von 27. auf 28. Juni 2010.
Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen wurden von den staatlichen Repressionsorganen auch andere Menschen aus unterschiedlichen Kontexten telefonüberwacht und im Akt als Beschuldigte geführt, ohne dass ihnen, ausser ihrer politischen Aktivitäten – wie auch den vier Angeklagten – bis heute irgendetwas strafbares nachgewiesen werden konnte.
Zudem wurde antirassistischer Aktivismus und Kritik an der Abschiebepolitik des Staates vom LVT zum Anlass genommen, die Angeklagten als Terrorist_innen einzustufen.
Beim ersten Prozesstermin am 13. März haben viele Menschen die Betroffenen durch Soli-Aktionen und ihre Anwesenheit vor und im Gerichtssaal unterstützt. Diese Unterstützung war und ist sehr wichtig und wird auch weiterhin benötigt!

Eine andere Geschichte österreichischer Repressionspolitik ist seit wenigen Tagen um ein Kapitel reicher:
Staatsanwalt Handler hat gegen die umfassenden Freisprüche im Wr. Neustädter Prozess gegen 13 Tierrechtsaktivist_innen zum Teil Berufung eingelegt.
Möglicherweise kommt es dadurch zu weiteren Prozessen gegen fünf der Aktivist_innen u.a. wegen (versuchter) schwerer Nötigung und Tierquälerei(!).
Mehr Infos dazu gibt´s auf: http://antirep2008.org .
Wir sind solidarisch mit den Betroffenen, wünschen ihnen viel Kraft und fordern die sofortige Einstellung der Verfahren!

Außerdem findet am selben Tag, Freitag dem 27. Juli 2012 um 9:30 im Bezirksgericht Innere Stadt Wien, 1030
Marxergasse 1a, Saal 223 die zweite Gerichtsverhandlung gegen den Anti­faschisten
Ot. statt, der an den Protesten gegen den WKR-Burschenschafter­ball am 27. Jänner 2012 teilgenommen hat.
Ot. wurde von den Bullen vermöbelt, und im Gegenzug wegen „versuchte Körperverletzung“ und „tät­lichen Angriff
auf einen Beamten“ vor Gericht gestellt.
Alles andere als ein Freispruch wäre eine “rechtsstaatliches Skandal”!
Mehr Infos dazu gibt’s auf: http://www.labournetaustria.at/aktion269.htm .

Das der “Rechts-Staat” ordentlicher funktioniert, darauf ist nicht zu verlassen – vielmehr sind genau solche Repressionsfälle demokratiepolitisch wichtig um staatskritisches Engagement im Keim zum Ersticken zu bringen, deswegen lasst uns nicht beten, sondern schreien und handeln!

Um dieser ganzen staatlichen (Justiz-)Repression etwas entgegenzusetzen rufen wir zu selbstorganisierten Aktionen,
sowie am Abend des 27. ab 18Uhr Schottentor/Wien,
zu einer Demonstration mit dem Motto
“FIGHT REPRESSION – keine Kriminalisierung von politischen Widerstand” auf.

http://fightrepression2010.tk/

Sommerwoche 2012 – “so etwa?”

Kurzinfo:
Eine Woche lang, von Donnerstag bis Mittwoch, bietet die KuKuMA-Sommerwoche Raum zum austauschen und auszuspannen. Dabei sind alle eingeladen die auf respektvolle Art und Weise Zeit miteinander verbringen wollen. Diskriminierenden Verhaltensmustern soll kein Platz geboten werden, wer sexistische, rassistische, homophobe, transphobe, nationalistische oder autoritäre Umgänge bevorzugt – braucht gar nicht erst zu kommen, das erspart uns die Mühe des Rauswurfs.

“So etwa” möchte Raum bieten um voneinander zu lernen. Die Woche ist als OpenSpace gestaltet, das heißt allgemein werden verschiedene Ressourcen vorbereitet und zur Verfügung gestellt, was daraus gemacht wird liegt an allen Teilnehmenden. Neben einer funktionierenden Küche die mit einen Grundstock an veganen Nahrungsmitteln ausgestattet sein wird, gibt es einen Kinoraum, Infoladen, eine kreativ und Siebdruckwerkstatt, einen Audio/Party-, sowie Büro/Computer Raum.
Ergänzend dazu wird es während der ersten beiden Tage verschiedene Inputs darüber geben, wie Partizpative Projektarbeit und selbstorganierte Gruppenprozesse aussehen können. Dazu werden von uns Gruppen die unterschiedlichen Kontexten aktiv sind eingeladen (Siehe CALL-Projektgruppen /weiter unten). Nach den gemeinsamen Einstieg geht das Programm mit einem mehrtägigen Workshop zum Thema “Bezugsgruppen” weiter, ergänzend dazu können weitere Workshops, Ideen und Programmpunkte eingebracht werden (siehe CALL- Programm). Während der Projektwoche selbst ist die gesamte Koordination, Aktivitäten wie Essen-Kochen oder Putzen sowie die Gestaltung des Programms vollständig den jeweiligen Anwesenden überlassen. Ob es gemeinsame Treffen geben soll, wann gekocht wird, ob nur für sich selbst oder ob in einer Gruppe gemeinsam für alle Essen gemacht wird obliegt den Teilnehmenden.

Brief overview:
During one week, the KuKuMA summer days provide time and space for networking, exchanging and relaxing all along. Everyone is welcome who enjoys a respectful and non-discriminatory environment. Any authoritarian attitudes and behavior patterns that aim to discriminate others – such as racism, (hetero-)sexism, homophobia, transphobia, nationalism and speciesism won’t be tolerated – you will be evacuated from the event if you don’t agree with these principles.

So etwa wants to provide a safe environment for exchange and learning from each others – how can you put up a team, a project, how can you transform a cool idea into action? how to deal with problems of any sort in self-organised projects? The event follows the concept of an open space. That simply means that there will be enough different ressources for any use – it’s up to the participants to e.g. form a workshop etc.
There will be a basic stock of vegan foodstuff, there are different locations (infoladen, cinema, work shops/places, audio-room, computer-room…). During the whole week, the coordination, activities, cleaning-up and provision with food, program are self-organised – no one will cook for you or clean up after you! Everyone is asked to be self-responsible and creative 🙂
As for the program, there will be theme inputs about self-organised and participatory projects during the first two days – different groups and activist teams from different locations and contexts are invited (→OPEN CALL below) to share there experiences. There will be a workshop with the topic “reference groups” lasting several days – any other workshops are not fixed yet, it depends on the needs and ideas of participants.