Anti-WKR out-of-action Café

Wo Aktionen passieren kommt es häufig auch auch zu Repression und Polizeigewalt. Diese Formen der Unterdrückung werden gezielt eingesetzt um Menschen zu verunsichern, zu traumatisieren und zu schädigen. Oft ist es nach solchen Erlebnissen angenehm einen Raum zu haben wo Mensch nicht alleine ist und mit anderen über das Erlebte sprechen kann. Deswegen bieten wir am anti-wkr Aktionstag einen gemütlichen warmen Raum an wo es Tee, Kaffee und Essen gibt.

F13 Worse Taste Party

Aus Solidarität mit Menschen, die nicht den szeneinternen Lookismen entsprechen, schau ob du es schaffst sie und deine eigenen am eigenen Leib zu überwinden.
Kleide dich unfassbar, unpackbar schiach, geschmacklos und grausig.
Wie gehabt – wer nicht schiach kommt geht trotzdem schiach…

…zum Beispiel so:

AhGeh Inhalt Treffen

Jeden ersten Sonntag im Monat findet das AhGeh Inhalt Treffen statt.
Dort und davon ausgehend werden Inhalte des Kaleidos diskutiert, formuliert, in den Raum getragen und nach außen hin vermittelt.
Da das Kaleidoskop den Anspruch eines politischen (Frei-/Schutz-)raumes hat, soll auch Fokus darauf gelegt werden, dass es genügend inhaltliche Veranstaltungen gibt.
Um dem emanzipativen Charakter gerecht zu werden, ist außerdem wünschenswert neben theoretischen Auseinandersetztungen einen Schwerpunkt auf praktisches (wie z.B. Workshops) zu legen.
Wenn du Ideen oder Wünsche für Themen hast, mit denen sich Menschen im Kaleido deiner Meinung nach auseinandersetzen sollten, bring diese einfach ein.

Thema 08.01.2012:

Schutzraum – inwiefern sieht sich das Kaleido als solcher? Was heißt das in der Praxis?
Wonach wird entschieden, wer wovor geschützt wird?
Was heißt das für Menschen, die das nicht verstehen und respektieren?
Was bedeutet für uns und wie wichtig ist uns parteiliche Solidarität?
Wie wird Selbstverantwortung und Ehrlichkeit in der Konfrontation umgesetzt, wenn das ungemütlich ist?
Welche Verpflichtungen sehen wir unsererseits Menschen gegenüber, die weniger mit dem Kaleido vertraut sind; und welche dem Raum gegenüber?
Was ist paternalistisch und was das Wahren der ideologischen Grenzen des Raumes?
Warum bedeutet grenzüberschreitendes Handeln auszuschließen einen Schutz- und Freiraum zu schaffen?
Welche Arten von Grenzüberschreitungen sind diskussionswürdig und welche (sofortiger) Rauswurfgrund?
Inwiefern und wie weit kann in einem Schutzraum auf grenzüberschreitende Menschen eingegangen werden, ohne damit weitere Grenzen zu verletzen?
Was bedeutet es, die persönlichen Grenzen von Menschen zu akzeptieren (auch wenn mensch sie selbst nicht versteht)?
Warum kann raumnehmendes Verhalten grenzüberschreitend sein?
Wie wollen wir diese Thematiken nach außen transportieren; was für Veranstaltungen wollen wir organisieren?

Und wir bewegen uns noch

22 -12 – 2011 Und wir bewegen uns noch
Im Kaleidoskop – Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien
Buchpräsentation mit Robert Foltin am 22.12.2011 um 21.00 Uhr

Im ersten Buch „Und wir bewegen uns doch“ zeigte Robert Foltin, dass es in Österreich in den drei Jahrzehnten nach 1968 radikale Bewegungen gegeben hat.
In der Fortsetzung wird das Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende nachgezeichnet: eine neu auftauchende Hausbesetzer_innenbewegung, queerfeministische Aufbrüche, antirassistischer und antifaschistischer Aktivismus, außerdem zunehmende Auseinandersetzungen um die Nutzung des öffentlichen Raumes in der Stadt. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten diese Bewegungen mit „unibrennt“ im Herbst 2009. Gerade im Jahr 2011 haben sich die Bedingungen weltweit noch einmal verändert, überall sehen wir neue Aufbrüche: der „Arabische Frühling“, Krisenproteste in Griechenland und Wisconsin, die „Empörten“ in Spanien, aber auch Großdemonstrationen in Graz.
Robert Foltin stellt sein Buch vor, das die Bewegungen des 21. Jahrhunderts in Österreich nachvollzieht. Anschließend wird ausgehend von dem gehörten über Raumaneignung, Recht auf Stadt und verschiedene strategische Zugänge diskutiert und ausgetauscht.